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Mehrwertsteuer-
Rechner

Netto zu Brutto, Brutto zu Netto – schnell und präzise. Mit 7 %, 19 % oder individuellem MwSt.-Satz. Inklusive Verlauf, Tabelle, Diagramm und Mehrfachberechnung.

19%
Regelsteuersatz
7%
Ermäßigt
0€
Kosten
119,00 €
100 € Netto + 19 % MwSt.
107,00 €
100 € Netto + 7 % MwSt.
84,03 €
100 € Brutto → Netto (19 %)
Welcher Steuersatz gilt für mein Produkt?
Wähle den Satz und er wird direkt im Rechner gesetzt
19 %
Regelsteuersatz
Elektronik, Kleidung, Software, Handwerk, Beratung, Autos, Möbel, Dienstleistungen
7 %
Ermäßigt
Lebensmittel, Bücher, Zeitschriften, ÖPNV, Kulturveranstaltungen, Beherbergung
0 %
Steuerfrei
Kleinunternehmer §19 UStG, Exporte, bestimmte Versicherungs- und Finanzleistungen
💶
Mehrwertsteuer-Rechner – Netto ↔ Brutto
MwSt.-Satz:
% individuell
Währung:
Nettobetrag (ohne MwSt.) Dezimaltrennzeichen: Punkt oder Komma
Nettobetrag (ohne MwSt.)
MwSt. (19 %)
Bruttobetrag (inkl. MwSt.)
Anteil am Bruttobetrag
MwSt.
Nettobetrag
MwSt.-Anteil
Vergleich: verschiedene Sätze
Aufschlüsselung
Nettobetrag
+ Mehrwertsteuer (19 %)
= Bruttobetrag
Ergebnis-Tabelle
Netto MwSt. (19 %) Brutto
Gesamt

💡 Weitere Rechner: Prozent-Rechner · Kredit- & Zinsrechner · Einheitenrechner

🌍 MwSt.-Sätze im europäischen Vergleich
Standardsatz 2024/2025 – klicke auf ein Land um es im Rechner zu verwenden
➕ Netto → Brutto
Brutto = Netto × (1 + Satz/100) MwSt. = Netto × (Satz/100) Beispiel (19 %): 100 € × 1,19 = 119,00 € MwSt. = 100 × 0,19 = 19,00 €
💡 Netto 500 € + 19 % = Brutto 595,00 €
➖ Brutto → Netto
Netto = Brutto ÷ (1 + Satz/100) MwSt. = Brutto − Netto Beispiel (19 %): 119 € ÷ 1,19 = 100,00 € MwSt. = 119 − 100 = 19,00 €
⚠️ NICHT: Brutto × 0,19 abziehen – das ist falsch!

Mehrwertsteuer-Rechner: Netto zu Brutto und Brutto zu Netto in Sekunden berechnen

Ob Selbstständiger, Freiberufler, Unternehmer oder Verbraucher – die Mehrwertsteuer begegnet uns täglich. Eine Rechnung ausstellen, einen Preis kalkulieren, die MwSt. aus einem Bruttobetrag herausrechnen oder mehrere Positionen auf einmal abrechnen: Das klingt simpel, aber ein kleiner Rechenfehler kann teuer werden. Unser kostenloser Mehrwertsteuer-Rechner macht Schluss mit Taschenrechnern und Formeln – Netto ↔ Brutto mit einem Klick, präzise und verlässlich.

In diesem Artikel erklären wir alles Wichtige rund um die Mehrwertsteuer in Deutschland: die korrekten Formeln, alle aktuellen Steuersätze, typische Fehler, praktische Tipps für Selbstständige und Unternehmen sowie internationale Sätze im Vergleich. Außerdem zeigen wir, wie du unseren Rechner optimal nutzt und welche anderen kostenlosen Mini-Tools auf Werkix dir den Arbeitsalltag erleichtern.

Was ist die Mehrwertsteuer – und was ist der Unterschied zwischen Netto und Brutto?

Die Mehrwertsteuer (kurz: MwSt.) ist eine Verbrauchssteuer, die in Deutschland auf fast alle Waren und Dienstleistungen erhoben wird. Sie wird vom Endverbraucher getragen, aber vom leistenden Unternehmen ans Finanzamt abgeführt. Deshalb erscheint sie auf Rechnungen als separater Posten und muss immer korrekt ausgewiesen sein.

  • Nettobetrag: Der Preis ohne Mehrwertsteuer – also der reine Warenwert. Unternehmen und Buchhalter rechnen intern fast immer mit Netto-Beträgen, weil sie die gezahlte Vorsteuer vom Finanzamt zurückfordern können.
  • Mehrwertsteuer (MwSt.): Der Steuerbetrag, der auf den Nettobetrag aufgeschlagen wird. In Deutschland aktuell 19 % (Regelsteuersatz) oder 7 % (ermäßigter Steuersatz).
  • Bruttobetrag: Der Preis inklusive Mehrwertsteuer. Das ist der Betrag, den Verbraucher im Laden, Online-Shop oder auf einer Verbraucherrechnung sehen.
💡 Merkhilfe: Brutto = Netto + MwSt. Diese einfache Gleichung ist die Grundlage aller MwSt.-Berechnungen – egal bei welchem Steuersatz. Unser % Prozent-Rechner hilft dir auch bei allgemeinen Prozentberechnungen.

Die korrekten Formeln für die Mehrwertsteuer-Berechnung

Es gibt zwei Richtungen der Berechnung – unser Tool beherrscht beide automatisch. Hier die Formeln im Detail, damit du die Ergebnisse jederzeit nachvollziehen kannst:

1. Netto → Brutto (MwSt. aufschlagen)

Brutto = Netto × (1 + Steuersatz / 100) MwSt.-Betrag = Netto × (Steuersatz / 100) Beispiel 19 %: 100 € × 1,19 = 119,00 € Brutto Beispiel 7 %: 100 € × 1,07 = 107,00 € Brutto

2. Brutto → Netto (MwSt. herausrechnen)

Netto = Brutto / (1 + Steuersatz / 100) MwSt.-Betrag = Brutto − Netto Beispiel 19 %: 119 € / 1,19 = 100,00 € Netto, MwSt. = 19,00 € Beispiel 7 %: 107 € / 1,07 = 100,00 € Netto, MwSt. = 7,00 €
⚠️ Der häufigste Fehler bei MwSt.-Berechnungen: Viele ziehen beim Herausrechnen einfach den Prozentwert vom Bruttobetrag ab – das ist mathematisch falsch! 19 % von 119 € wären 22,61 €, nicht 19 €. Richtig ist immer: Brutto ÷ 1,19. Unser Rechner wendet automatisch die korrekte Formel an.

Mehrwertsteuersätze in Deutschland 2024/2025

In Deutschland gibt es aktuell drei relevante Steuersätze, die du im Rechner direkt auswählen kannst:

SteuersatzBezeichnungAnwendungsfälle (Beispiele)
19 %RegelsteuersatzElektronik, Kleidung, Möbel, Handwerk, Software, Beratung, Autos, Gastronomie (seit Jan. 2024 wieder 19 %)
7 %Ermäßigter SteuersatzLebensmittel (außer Getränke), Bücher, Zeitschriften, Kunst, ÖPNV, Beherbergung, Kulturveranstaltungen
0 %Kleinunternehmer / SteuerfreiheitExporte, Kleinunternehmer §19 UStG, bestimmte Versicherungs- und Finanzdienstleistungen

Mit dem individuellen Steuersatz-Feld im Rechner kannst du auch für andere Länder wie Österreich (20 %), Schweiz (8,1 %) oder andere EU-Staaten kalkulieren – einfach den Wert eingeben und sofort loslegen.

Wann brauche ich einen Mehrwertsteuer-Rechner?

Ob Privatperson oder Unternehmer: Es gibt täglich Situationen, in denen die schnelle MwSt.-Berechnung gefragt ist. Unser Rechner löst sie alle in Sekunden.

Für Selbstständige und Freiberufler

Als Selbstständiger musst du auf jeder Rechnung die MwSt. korrekt ausweisen: Nettobetrag, Steuersatz, Steuerbetrag und Bruttobetrag müssen stimmen. Mit unserem Rechner erledigst du das in Sekunden. Besonders praktisch ist der Tabellen-Modus: Mehrere Positionen gleichzeitig berechnen und die Summe sofort ablesen. Für eine vollständige Rechnungsstellung brauchst du außerdem deine Steuernummer oder USt-IdNr. – das prüft unser % Prozent-Rechner zwar nicht, aber für Rabattberechnungen auf Rechnungen ist er ideal.

Wichtig: Seit dem 1. Januar 2024 gilt für Restaurantdienstleistungen wieder der Regelsteuersatz von 19 % – die temporäre Corona-Senkung auf 7 % ist ausgelaufen. Wer in der Gastronomie tätig ist, muss das beim Rechnen unbedingt berücksichtigen.

Für Buchhalter, Einkäufer und Unternehmen

Eingangsrechnungen prüfen, Vorsteuer ermitteln, Netto-Werte für die Kostenrechnung isolieren – unser Rechner deckt all das ab. Im B2B-Bereich (Geschäftskundschaft) ist es üblich, Preise netto zzgl. MwSt. anzugeben. Das erleichtert dem Einkäufer den Vorsteuerabzug. Beim Einbuchen von Eingangsrechnungen möchtest du den exakten Nettowert wissen – mit dem Modus „Brutto → Netto" ist das in einer Sekunde erledigt. Für Buchhaltungsaufgaben mit vielen Zeilen eignet sich auch unser 🏦 Kredit- & Zinsrechner für Finanzierungsfragen.

Für Privatkunden und Verbraucher

Nach der deutschen Preisangabenverordnung (PAngV) müssen Händler gegenüber Verbrauchern (B2C) immer den Bruttopreis inkl. MwSt. auszeichnen. Wenn du also im Supermarkt oder Online-Shop einkaufst, siehst du immer den Preis inkl. MwSt. Trotzdem ist es interessant zu wissen: Wie viel Steuer steckt in einem Preis? Bei einem Bruttopreis von 119 € (19 %) sind 19 € reine Steuer – also fast 16 % des gezahlten Betrags.

Auch bei Bestellungen aus dem Ausland (z. B. UK, USA) können Netto-Preise relevant sein – damit du weißt, was du wirklich zahlst. Für Währungsumrechnungen nutze unseren 📏 Einheitenrechner.

Mehrwertsteuer vs. Umsatzsteuer – der Unterschied erklärt

Beide Begriffe meinen dieselbe Steuer. „Umsatzsteuer" ist der juristische Begriff nach §§ 1 ff. UStG, während „Mehrwertsteuer" der umgangssprachliche Begriff ist. Auf Rechnungen findest du beide Schreibweisen: zzgl. 19 % USt. und zzgl. 19 % MwSt. sind gleichbedeutend. Im internationalen Bereich spricht man von VAT (Value Added Tax).

Das Konzept ist immer dasselbe: Jedes Unternehmen zahlt Steuer nur auf den von ihm geschaffenen Mehrwert – daher der Name. Kauft ein Hersteller Rohstoffe für 100 € netto, verkauft das fertige Produkt aber für 200 € netto, zahlt er MwSt. nur auf die Differenz von 100 € (den Mehrwert). Das läuft über das System aus Umsatzsteuer und Vorsteuerabzug.

Vorsteuer und Umsatzsteuerzahllast – das Mehrwertprinzip

Das Umsatzsteuersystem in Deutschland funktioniert nach dem Mehrwertprinzip. Das bedeutet:

  • Umsatzsteuer: Die MwSt., die ein Unternehmen seinen Kunden in Rechnung stellt und ans Finanzamt abführt.
  • Vorsteuer: Die MwSt., die ein Unternehmen selbst an seine Lieferanten gezahlt hat. Diese kann es vom Finanzamt zurückfordern (Vorsteuerabzug, §15 UStG).
  • Zahllast: Umsatzsteuer minus Vorsteuer = Betrag, der ans Finanzamt abgeführt wird.

Praxisbeispiel: Du hast als Dienstleister 1.000 € netto in Rechnung gestellt (190 € Umsatzsteuer vereinnahmt) und für dein Büro Ausstattung für 500 € netto eingekauft (95 € Vorsteuer gezahlt). Deine Zahllast beträgt dann nur 95 € (190 − 95), nicht 190 €. Unser Rechner hilft dir, die einzelnen Beträge schnell zu isolieren. Für die Ermittlung deiner monatlichen Zahllast kombinierst du ihn am besten mit unserem % Prozent-Rechner.

Die Kleinunternehmerregelung – wann gilt 0 % MwSt.?

Selbstständige und Freiberufler, deren Umsatz im Vorjahr 22.000 Euro nicht überschritten hat und im laufenden Jahr voraussichtlich 50.000 Euro nicht übersteigen wird, können die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) in Anspruch nehmen. Sie weisen auf ihren Rechnungen keine Mehrwertsteuer aus.

Das hat klare Vor- und Nachteile:

  • ✅ Einfachere Buchhaltung – keine monatlichen oder quartalsweisen MwSt.-Voranmeldungen
  • ✅ Günstigere Preise für Privatkunden, da kein Steueraufschlag
  • ✅ Kein Aufwand für Umsatzsteuervoranmeldung und Jahressteuererklärung (USt)
  • ❌ Kein Vorsteuerabzug möglich – gezahlte MwSt. auf Einkäufe kann nicht zurückgefordert werden
  • ❌ Für B2B-Kunden weniger attraktiv, da diese keine Vorsteuer geltend machen können

Unser Rechner bietet den 0 %-Modus speziell für diesen Anwendungsfall – damit kannst du schnell vergleichen, wie Preise mit und ohne MwSt. für verschiedene Kundengruppen aussehen würden. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du die Grenze überschreitest, hilft unser % Prozent-Rechner beim Berechnen von Umsatzwachstum.

Pflichtangaben auf Rechnungen – das musst du beachten

Nach § 14 UStG müssen Rechnungen bestimmte Pflichtangaben enthalten, damit der Empfänger die Vorsteuer geltend machen kann. Fehlt auch nur eine davon, kann das Finanzamt den Vorsteuerabzug verweigern. Die wichtigsten Pflichtangaben sind:

  • Vollständiger Name und Anschrift von Aussteller und Empfänger
  • Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) des Ausstellers
  • Datum der Ausstellung und fortlaufende Rechnungsnummer
  • Menge und Art der gelieferten Waren / Umfang und Art der sonstigen Leistung
  • Leistungsdatum oder Lieferdatum
  • Entgelt (Nettobetrag), aufgeteilt nach Steuersätzen
  • Anzuwendender Steuersatz und der darauf entfallende Steuerbetrag – hier kommt unser Rechner ins Spiel
  • Für Kleinbetragsrechnungen unter 250 € brutto genügen vereinfachte Angaben (§ 33 UStDV)
💡 Tipp für Freiberufler: Erstelle eine Rechnungsvorlage mit fixen Feldern für Nettobetrag, MwSt.-Satz, MwSt.-Betrag und Bruttobetrag. Nutze unseren Rechner, um die Zahlen blitzschnell zu befüllen – und den 📅 Datum-Rechner, um das korrekte Zahlungsziel (z. B. 14 oder 30 Tage) automatisch zu berechnen.

MwSt. bei der Umsatzsteuervoranmeldung (UVA)

Umsatzsteuerpflichtige Unternehmen müssen ihre Umsatzsteuer monatlich oder vierteljährlich beim Finanzamt anmelden (Umsatzsteuervoranmeldung, kurz UVA) und die Zahllast überweisen. Die Fristen liegen in der Regel am 10. des Folgemonats. Wer eine Dauerfristverlängerung beantragt hat, bekommt einen Monat mehr Zeit.

Für die korrekte Befüllung der UVA brauchst du präzise Netto-Summen, korrekte Steuerbeträge und eine klare Trennung nach 19 %- und 7 %-Umsätzen. Genau dabei hilft unser Rechner mit dem Tabellen-Modus: Mehrere Positionen eingeben, MwSt.-Satz wählen und alle Summen auf einen Blick ablesen.

Mehrwertsteuer in anderen Ländern – internationaler Überblick

Die MwSt.-Sätze variieren weltweit erheblich. Mit dem individuellen Steuersatz-Feld im Rechner kannst du für jedes Land kalkulieren. Hier ein Überblick der wichtigsten Länder:

LandStandardsatzErmäßigter SatzBesonderheiten
🇩🇪 Deutschland19 %7 %Kleinunternehmer: 0 %
🇦🇹 Österreich20 %10 % / 13 %
🇨🇭 Schweiz8,1 %2,6 % / 3,8 %Keine EU-Mitglied
🇫🇷 Frankreich20 %5,5 % / 10 %
🇳🇱 Niederlande21 %9 %
🇸🇪 Schweden25 %6 % / 12 %EU-Höchstsatz
🇵🇱 Polen23 %5 % / 8 %
🇬🇧 Großbritannien20 % (VAT)5 %Post-Brexit
🇺🇸 USA0–15 % (Sales Tax)VariesAuf Bundesstaatsebene
🇯🇵 Japan10 %8 % (Lebensmittel)Dual-rate seit 2019

Typische Fehler bei der MwSt.-Berechnung vermeiden

Fehler 1: Falschen Steuersatz angewendet

Der ermäßigte Satz von 7 % gilt nicht für alle Lebensmittel. Alkohol, Softdrinks (außer Wasser und Milch), Süßigkeiten und bestimmte Snacks unterliegen dem Regelsteuersatz von 19 %. Ebenso: Restaurant-Umsätze gelten seit Januar 2024 wieder mit 19 % – die temporäre Corona-Ermäßigung ist abgelaufen. Unser Rechner bietet alle drei Sätze auf einen Klick, sodass du schnell zwischen ihnen wechseln kannst.

Fehler 2: MwSt. falsch herausgerechnet

Wie oben erklärt: Niemals einfach den Prozentsatz vom Bruttobetrag abziehen! 19 % von 119 € wären 22,61 € – das ist falsch. Der korrekte Wert (19 €) ergibt sich nur durch Division durch den Faktor 1,19. Unser Rechner verwendet immer die korrekte mathematische Formel.

Fehler 3: Pflichtangaben auf Rechnungen vergessen

Fehlt auf einer Rechnung der Steuersatz, der Steuerbetrag oder die USt-IdNr., kann der Empfänger keine Vorsteuer geltend machen. Das kann bei einer Betriebsprüfung zu Nachforderungen führen. Nutze den ⚡ Mini-Tools Übersicht für alle weiteren Berechnungs-Helpers.

Fehler 4: Rundungsfehler in Tabellen

In der Buchhaltung kann Runden zu kleinen Differenzen führen. Unser Tool rechnet intern mit voller Gleitkommagenauigkeit und rundet erst in der Anzeige auf 2 Dezimalstellen – das entspricht der kaufmännischen Praxis und minimiert Rundungsdifferenzen.

Fehler 5: Falsche Vorannahmen bei gemischten Steuersätzen

Wenn du Waren mit verschiedenen Steuersätzen (z. B. 19 % Elektronik + 7 % Bücher) in einer Rechnung aufrechnest, musst du die Positionen getrennt ausweisen. Nutze dafür den Tabellen-Modus unseres Rechners: Einfach die Netto-Beträge zeilenweise eingeben, den passenden Satz wählen, und alle Summen erscheinen automatisch.

So nutzt du den Werkix MwSt.-Rechner optimal

Der Rechner bietet drei Modi, die alle gängigen Anwendungsfälle abdecken:

  1. Netto → Brutto: Ideal für die Rechnungsstellung und Angebotskalkulationen. Du kennst deinen Nettopreis und möchtest wissen, was der Kunde inkl. MwSt. zahlt.
  2. Brutto → Netto: Für Buchhaltung und Vorsteuer. Du siehst einen Bruttopreis (z. B. auf einer Eingangsrechnung oder im Laden) und möchtest den enthaltenen Steuerbetrag und den Nettowert isolieren.
  3. Tabelle (Bulk-Modus): Für Angebote und Abrechnungen mit mehreren Positionen. Trage alle Netto-Beträge zeilenweise ein, das Tool berechnet jeden Betrag separat und summiert die Gesamtwerte automatisch.

Nach jeder Berechnung erscheint ein interaktives Diagramm, das den Nettobetrag und den MwSt.-Anteil am Bruttobetrag visuell darstellt – ideal für Präsentationen und Angebote. Außerdem vergleicht das Balkendiagramm rechts, wie der gleiche Betrag bei 7 %, 19 % und deinem individuellen Satz aussehen würde.

MwSt. und Preisauszeichnung im Handel – was gilt?

Im deutschen Einzelhandel und in Online-Shops gilt die Preisangabenverordnung (PAngV): Händler müssen gegenüber Verbrauchern immer den Bruttopreis einschließlich aller Steuern und Abgaben auszeichnen. Ein Hinweis wie „zzgl. MwSt." ist im B2C-Bereich nicht zulässig.

Im B2B-Bereich (Geschäftskundschaft) ist das anders: Hier ist es Standard, Preise netto zzgl. MwSt. zu kommunizieren, da Unternehmen die Vorsteuer erstattet bekommen und der Nettobetrag die tatsächliche wirtschaftliche Belastung widerspiegelt. Unser Rechner unterstützt beide Szenarien nahtlos.

Weitere kostenlose Rechner und Tools auf Werkix

Die Mehrwertsteuer ist nur ein Teil der finanziellen Berechnungen im Alltag. Entdecke die weiteren 60+ kostenlosen Mini-Tools auf Werkix – alles ohne Download, ohne Registrierung, vollständig DSGVO-konform:

  • 📊 Prozent-Rechner – Prozentwerte, Grundwerte und Prozentzahlen berechnen. Ideal zum Berechnen von Rabatten, Aufschlägen und Margen – perfekte Ergänzung zum MwSt.-Rechner.
  • 🏦 Kredit- & Zinsrechner – Monatliche Rate, Tilgungsplan und Gesamtzinskosten für Finanzierungen berechnen. Unverzichtbar für Investitionsentscheidungen.
  • 📏 Einheitenrechner – Länge, Gewicht, Temperatur, Volumen und Datenmenge umrechnen. Nützlich bei internationalen Bestellungen und Lieferungen.
  • 📅 Datum-Differenz – Tage, Wochen und Monate zwischen zwei Terminen berechnen. Für Zahlungsziele und Fristenberechnung unerlässlich.
  • ⚡ Alle Mini-Tools – Passwort-Generator, QR-Code, JSON-Formatter, Base64-Encoder und 55+ weitere kostenlose Werkzeuge direkt im Browser.

Häufige Fragen zum Mehrwertsteuer-Rechner

Kann ich den Steuersatz frei eingeben?

Ja. Neben 7 %, 19 % und 0 % kannst du im Feld „individuell" jeden Steuersatz eingeben – ideal für Österreich (20 %), Schweiz (8,1 %), Frankreich oder andere Länder. Der Rechner passt alle Berechnungen sofort an.

Werden meine Daten gespeichert?

Nein. Alle Berechnungen laufen ausschließlich lokal in deinem Browser. Es werden keinerlei Daten an externe Server übertragen. Der Verlauf wird nur temporär im Browser-Arbeitsspeicher gehalten und beim Schließen des Tabs gelöscht – vollständig DSGVO-konform.

Wie genau ist der Rechner?

Der Rechner arbeitet mit JavaScript-Gleitkommazahlen (IEEE 754 double precision) und rundet die Anzeige auf 2 Dezimalstellen nach kaufmännischer Praxis. Für offizielle Steuerberechnungen empfiehlt sich immer die Überprüfung durch einen Steuerberater oder Buchhalter.

Kann ich den Rechner für die Umsatzsteuervoranmeldung nutzen?

Der Rechner ist ein schnelles Hilfsmittel zur Kalkulation. Für die offizielle UVA beim Finanzamt verwende bitte die offiziellen Buchführungsprogramme (z. B. DATEV, Lexoffice, Debitoor) oder konsultiere deinen Steuerberater.

Was ist der Unterschied zwischen dem Faktor 1,19 und 19 %?

Wenn du 19 % auf einen Nettobetrag aufschlägst, multiplizierst du mit 1,19 (= 100 % + 19 %). Wenn du die MwSt. aus einem Bruttobetrag herausrechnest, dividierst du durch 1,19 – was nicht dasselbe ist wie 19 % abziehen. Das ist die häufigste Fehlerquelle, die unser Rechner automatisch vermeidet.

Fazit: Der schnellste kostenlose MwSt.-Rechner für Deutschland

Ob Netto zu Brutto, Brutto zu Netto oder mehrere Positionen auf einmal – der Mehrwertsteuer-Rechner von Werkix macht die tägliche Steuerrechnung einfach, schnell und fehlerfrei. Mit allen deutschen Steuersätzen, individuellem Satz für internationale Nutzung, übersichtlicher Aufschlüsselung, interaktivem Diagramm und praktischer Kopierfunktion ist er der ideale Begleiter für Selbstständige, Buchhalter, Unternehmer und jeden, der mit Preisen und Rechnungen zu tun hat.

Kostenlos, ohne Registrierung, direkt im Browser – und vollständig DSGVO-konform, weil deine Daten niemals das Gerät verlassen. Kombiniere ihn mit dem % Prozent-Rechner, dem 🏦 Kredit-Rechner und dem 📅 Datum-Rechner für deinen vollständigen kaufmännischen Werkzeugkasten – alles auf Werkix.de.