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PNG zu WebP umwandeln
PNG-Bilder für das Web optimieren – kleinere Dateien, gleiche Qualität, Transparenz bleibt erhalten. Kein Upload, 100% lokal.
Was ist WebP und warum ist es besser als PNG für das Web?
WebP ist ein modernes Bildformat, das von Google entwickelt wurde und seit 2010 offiziell verfügbar ist. Es bietet sowohl verlustbehaftete als auch verlustfreie Komprimierung und unterstützt Transparenz (Alpha-Kanal) – also alles, was PNG kann, nur deutlich kompakter. Im Vergleich zu PNG ist eine WebP-Datei typischerweise 25–35% kleiner. Gegenüber JPEG spart WebP bei verlustbehafteter Komprimierung oft 25–50% Dateigröße bei vergleichbarer Bildqualität.
Für Webseitenbetreiber, Entwickler und Designer ist PNG zu WebP umwandeln eine der effektivsten Maßnahmen zur Website-Performance-Optimierung. Schnellere Ladezeiten bedeuten bessere Google PageSpeed-Scores, bessere Core Web Vitals und letztlich auch bessere Positionen in den Suchergebnissen.
WebP und Transparenz: Funktioniert das?
Ja! Das ist einer der größten Vorteile von WebP gegenüber JPEG: WebP unterstützt vollständig den Alpha-Kanal (Transparenz). Logos, Icons, Produktfotos mit transparentem Hintergrund – all das kann als WebP gespeichert werden, ohne den transparenten Bereich zu verlieren. Unser Tool behält die Transparenz beim Konvertieren vollständig erhalten. Die Vorschau zeigt transparente Bereiche mit dem klassischen Schachbrettmuster an.
Verlustfrei vs. verlustbehaftet: Welche WebP-Variante wählen?
WebP bietet zwei Kompressionsmodi. Die verlustbehaftete WebP (Qualität 75–90%) ist für Fotos und Bilder mit vielen Farbnuancen ideal: Sie erzielt die kleinsten Dateigrößen, der Qualitätsverlust ist bei 85% kaum sichtbar. Die verlustfreie WebP ist für Grafiken, Logos, Screenshots und Bilder mit klaren Kanten und Texten besser geeignet – hier entstehen keine Kompressionsartefakte, die Datei ist aber größer als bei verlustbehafteter WebP. Unser Tool bietet beide Optionen: Einfach das „Verlustfrei"-Häkchen aktivieren.
Browser-Unterstützung von WebP in 2024
WebP wird von allen modernen Browsern unterstützt: Chrome, Firefox, Safari, Edge und Opera können WebP-Bilder nativ anzeigen. Safari unterstützt WebP seit Version 14 (2020), was für die meisten Apple-Nutzer mehr als ausreichend ist. Lediglich der Internet Explorer (offiziell eingestellt seit 2022) kann kein WebP anzeigen. Für die allermeisten Webprojekte ist WebP heute also bedenkenlos einsetzbar.
PNG zu WebP in WordPress und anderen CMS konvertieren
In WordPress kannst du WebP auf verschiedene Wegen nutzen. Ab WordPress 5.8 werden WebP-Uploads nativ unterstützt. Plugins wie Imagify, ShortPixel oder Smush konvertieren hochgeladene Bilder automatisch in WebP und liefern sie an kompatible Browser aus. Für statische Webseiten und andere CMS ist es am einfachsten, Bilder vorab – wie mit diesem Tool – in WebP zu konvertieren und dann direkt zu verwenden.
Google PageSpeed und Core Web Vitals verbessern mit WebP
Google empfiehlt aktiv den Einsatz von WebP für Bilder auf Webseiten. Im Google PageSpeed Insights-Bericht erscheint oft der Hinweis „Bilder in modernen Formaten bereitstellen" – dieser bezieht sich fast immer auf PNG- oder JPEG-Bilder, die stattdessen als WebP ausgeliefert werden könnten. Die Core Web Vitals, insbesondere der LCP (Largest Contentful Paint), profitieren direkt von kleineren Bilddateien: Seiten laden schneller, die User Experience verbessert sich, und Google belohnt das mit besseren Rankings.
Wann sollte man PNG behalten statt WebP zu verwenden?
Trotz aller Vorteile gibt es Szenarien, in denen PNG die bessere Wahl ist: Wenn du Bilder für Software-Anwendungen erstellst, die kein WebP unterstützen, bei der Arbeit mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop (ältere Versionen), für Druckdateien (dort ist meist TIFF oder PDF besser) oder wenn du die maximale Kompatibilität mit allen möglichen Systemen sicherstellen musst. Für Webseiten und moderne Apps ist WebP heute nahezu immer die bessere Wahl.