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Video umkehren
Video rückwärts abspielen, Boomerang-Effekt erstellen oder Vorwärts + Rückwärts kombinieren – mit Geschwindigkeitsregelung. Direkt im Browser, kein Upload.
Ende → Anfang
wie Instagram Boomerang
nahtloser Wechsel
Was bedeutet „Video umkehren"?
Ein Video umzukehren (englisch: Reverse Video) bedeutet, die zeitliche Abfolge der Frames umzudrehen: Der letzte Frame wird zum ersten, der erste zum letzten. Das Ergebnis ist ein Video, das rückwärts abgespielt wird. Das ist eine der beliebtesten kreativen Video-Techniken auf Social Media und wird für Effekte wie ein umgekipptes Glas das sich von selbst wieder befüllt, oder eine Tänzerin die sich rückwärts bewegt.
Boomerang-Effekt – Was ist das?
Der Boomerang-Effekt kombiniert das Original-Video mit der umgekehrten Version: Das Video spielt vorwärts, dann sofort rückwärts – wie ein Bumerang. Dieser Effekt ist besonders populär auf Instagram (als „Boomerang"-Feature) und TikTok. Das Ergebnis ist ein Loop-artiger Clip, der besonders bei kurzen, ausdrucksstarken Bewegungen wirkt: Wellen, Sprünge, Gläser füllen, Hände klatschen.
Slow-Motion Reverse – der Kino-Effekt
Die Kombination aus Rückwärts-Abspielen und Zeitlupe (0.25× oder 0.5× Geschwindigkeit) erzeugt einen filmischen, fast magischen Effekt – beliebt in Musikvideos, Werbefilmen und Kurzfilmen. Unser Tool erlaubt die Einstellung der Geschwindigkeit von 0.25× bis 3×.
Audio beim Reverse – was passiert damit?
Das Audio eines rückwärts abgespielten Videos klingt meist seltsam oder unverständlich. In den meisten Fällen empfiehlt es sich daher, den Ton zu entfernen und nachträglich passende Musik oder Soundeffekte in einem Videoeditor hinzuzufügen. Unser Tool bietet die Option, den Ton zu entfernen oder beizubehalten.
Technische Umsetzung
Das echte Umkehren eines Videos – also das tatsächliche Umdrehen der Frame-Reihenfolge in der Datei – ist technisch aufwendiger als das bloße Drehen oder Komprimieren. Das Tool liest alle Frames des Videos über die Canvas API ein, speichert sie im Browser-Speicher, dreht die Reihenfolge um und kodiert sie mit der MediaRecorder API neu. Bei längeren Videos ist dies entsprechend speicher- und zeitintensiv – daher empfehlen wir Videos unter 30 Sekunden.